Deutsche Wiedervereinigung

Lena Laufer • May 7, 2026

People from both sides gather on top of the wall that formerly divided Berlin to celebrate the end of Germany's division.

Leute von beiden Seiten stehen auf der Mauer, die zuvor Berlin teilte, um das Ende der deutschen Teilung zu feiern.  

(Quelle/ Source: Wikimedia)

Lena Laufer’s memory of a divided Germany





Born in 1954 in Montreal, Canada I watched many, many television shows and films showing people trying to climb over the Wall and being shot by soldiers. I was justifiably terrified.


I lived in Hamburg, West Germany from 1978 to 1980. In 1979 I visited East Berlin when it was still part of the German Democratic Republic. I was terrified by all the guns and soldiers. When I was back in Winnipeg in 1989 I witnessed Germans on television jumping over the wall and reuniting with loved ones whom they had not seen in decades. I wept tears of joy and disbelief.

Deutsche Wiedervereinigung:  

DKK Mitglied Lena Laufer hat folgende Erinnerung


Ich wurde 1954 in Montreal, Kanada, geboren und sah viele, viele Fern sehsendungen und Filme, in denen Menschen versuchten, über die Mauer zu klettern und von Soldaten erschossen wurden. Ich hatte ver ständlicherweise große Angst.


Ich lebte von 1978 bis 1980 in Hamburg, Westdeutschland. 1979 besuchte ich Ost-Berlin, als es noch Teil der Deutschen De mokratischen Republik war. Ich hatte große Angst wegen all der Waffen und Soldaten. Als ich 1989 wieder in Winnipeg war, sah ich im Fernsehen, wie Deutsche über die Mauer sprangen und ihre An gehörigen wieder sahen, die sie seit Jahrzehnten nicht gesehen hatten. Ich weinte vor Freude und Unglauben.

This series will continue in 2026. Please submit your stories of how you remember the opening of the inner-German wall for future Infoblatt issues.



Diese Reihe wird 2026 fortgesetzt. Bitte senden Sie uns Ihre Geschichten darüber, wie Sie die Öffnung der innerdeutschen Mauer erlebt haben, für zukünftige Infoblatt-Ausgaben.

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Weihnachten soll eine freudige Zeit sein; eine Zeit, die man mit der Familie verbringt. Aber nicht jeder teilt diese Ansicht. Ziemlich oft kann die Vorweihnachtszeit – richtiger und besser Advent genannt – eine sehr stressvolle Angelegenheit sein. Wer zudem einen Angehörigen verloren hat, fühlt vielleicht etwas Wehmut (Stichwort blue Christmas). Und wer einen wirtschaftlichen Engpass durchmacht, kann sich wohl nicht das passende Geschenk für jemand anderen leisten. Auf eine sehr einfühlsame Weise behandelt auch der Autor Erich Kästner Weihnachtssorgen in dem Kinderbuch „Das fliegende Klassenzimmer“ (1933 veröffentlicht) – ein Buch, das die Themen Mut und Freundschaft von Schülern in einem Internat behandelt. Am Ende der Erzählung bekommen wir mit, wie sich die Schüler auf die bevorstehenden Weihnachtsferien freuen. Bis auf zwei Schüler würden alle nach Hause fahren. Der eine war Johnny Trotz, dessen Adoptivvater sich als Kapitän auf der See aufhielt und folglich oft nicht zu Hause war. Der andere war Martin Thaler, der Klassenprimus, dessen Eltern arbeitslos waren – wohl als Folge der Depression – und ihm die Zugfahrt nach Hause nicht bezahlen konnten. Natürlich war er darüber traurig und zog sich in seinem Kummer zurück. Der unter den Schülern sehr beliebte Lehrer Dr. Bökh (sein Spitzname war Justus, „der Gerechte“) fand Martin und wollte wissen, warum er so traurig war. Er gab ihm dann etwas Geld, genug, um auch die Rückreise bezahlen zu können, und ein paar kleine Geschenke für seine Eltern zu kaufen. Als Martin dann am Bahnhof seine Fahrkarte nach Hermsdorf kaufte, wollte der Beamte wissen, warum er sich denn so freute, woraufhin er antwortete: „Weil Weihnachten ist.“ In der nächsten Szene befinden wir uns dann im Wohnzimmer von Martins Eltern in Hermsdorf. Alle Häuser in der Nachbarschaft sind mit Weihnachtsbeleuchtung ausgestattet. Nur nicht das Haus der Thalers; es blieb dunkel. In ihren Gedanken waren die Eltern bei ihrem Sohn und fragten sich, was er denn so alleine in der Schule machte. Doch plötzlich klopfte es an der Tür. Sie waren etwas verwirrt, denn sie erwarteten niemand zu Besuch. Zögerlich gingen sie zur Tür, öffneten sie und konnten ihren Augen nicht trauen: vor ihnen stand ihr Sohn Martin! Selbst Herr Thaler war so gerührt, dass seine „Augen … je eine Träne (riskierten)“. Und in seiner Freude konnte Martin nur ein „Das Geld für die Rückfahrkarte hab ich auch“ herausbringen. Erich Kästner fasst das unverhoffte Weihnachtsglück folgendermaßen zusammenfassen: „Es war, genau genommen, ein Heiliger Abend, wie er sich schöner gar nicht ausdenken läßt.“ Es hat also allen Anschein, dass Weihnachten und Familie untrennbar zusammen gehören. Es scheint, dass es keinen anderen Feiertag gibt, der so eng mit Familie verbunden ist. — Björn E. Meinhardt
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