From the President Apr 2026

Lydia Schöppner • April 30, 2026

From the President

Not long ago, I received a beautiful photo from a friend in Germany: bright yellow daffodils transforming her garden into a sea of color. At this time of year, such greetings from spring are especially meaningful— small harbingers of warmer days that won’t be long in arriving here

in Winnipeg either. Before long, the first tulips and other early bloomers will timidly push their way out of the ground, finally chasing away the gray days of winter. It is this season of new beginnings and renewal that we also associate with Easter.



In many parts of Germany, Easter is held in similar regard to Christmas: from Good Friday to Easter Monday, many people enjoy a well-deserved break, schools close for the Easter holidays, and families come together to celebrate. For children, Easter means one thing above all—the exciting hunt for chocolate and small gifts, while brightly painted eggs decorate homes, gardens, and windows, creating a cheerful atmosphere.


Here in Manitoba, by contrast, the school year is still in full swing, and the winter term at universities is already drawing to a close. The GCC has

also been actively on the move in recent weeks: at the University of Manitoba and the University of Winnipeg, we had the pleasure of awarding this year’s German Language Prizes to dedicated and talented students (you can find detailed reports in this issue). In addition, the GCC is supporting student groups from Westgate Mennonite Collegiate

and River East Collegiate this year, who are looking forward to a trip to Germany—an experience that will surely be unforgettable. We look forward to welcome you at one of our German breakfasts

upon your return!


I wish you all a colorful Easter and a refreshing start to spring!

Infoblatt Vorwort

Vor kurzem erreichte mich ein wunderschones Foto einer Freundin aus Deutschland: leuchtend gelbe Osterglocken, die ihren Garten in ein

Meer aus Farbe tauchten. Gerade zu dieser Jahreszeit sind solche Frühlingsgrüße etwas ganz Besonderes – kleine Vorboten der wärmeren

Tage, die auch hier in Winnipeg nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bald schon werden die ersten Tulpen und anderen Frühblüher zaghaft ihre Köpfe aus der Erde strecken und die grauen Wintertage endgültig vertreiben. Es ist diese Zeit des Aufbruchs und der Erneuerung, die wir auch mit dem Osterfest verbinden.



In Deutschland hat Ostern vielerorts einen ähnlich hohen Stellenwert wie Weihnachten: Von Karfreitag bis Ostermontag gönnen sich viele eine wohlverdiente Pause, Schulen schließen für die Osterferien, und Familien kommen zusammen, um die Feiertage gemeinsam zu genießen. Für Kinder bedeutet Ostern vor allem eines – die spannende Suche nach Schokolade und kleinen Geschenken, während bunt bemalte Eier Häuser,

Gärten und Fenster schmücken und für eine fröhliche Atmosphäre sorgen.


Hier in Manitoba hingegen ist das Schuljahr noch in vollem Gange, und an den Universitäten neigt sich das Wintersemester bereits dem Ende zu. Auch der DKK war in den letzten Wochen aktiv unterwegs: An

der University of Manitoba und der University of Winnipeg durften wir die diesjährigen Deutschen Sprachpreise an engagierte und talentierte Studierende verleihen (ausführliche Berichte dazu finden Sie in diesem Heft). Darüber hinaus unterstützt der DKK in diesem Jahr Schülergruppen des Westgate Mennonite Collegiate und des River East Collegiate, die sich auf eine Reise nach Deutschland freuen dürfen – eine Erfahrung, die sicherlich unvergesslich bleiben wird. Wir freuen uns darauf, euch nach eurer Rückkehr bei einem unserer deutschen Frühstücke willkommen zu heißen!


Ich wünsche Ihnen allen ein farbenfrohes Osterfest und einen belebenden Frühlingsbeginn!

By GSA April 30, 2026
Left to right is Victor (President), Celine (Social Media), Emerson (Treasurer) and Yakov (Social Event Coordinator). Not pictured is Emma (Vice-President)
By Birgit Molinski December 16, 2025
Fotos stammen von der Autorin. Photos provided by the author. Top: At the former checkpoint in Berlin. Above: Abandoned guard tower. Oben: Am früheren Checkpont in Berlin Darueber: Verlassener Wachturm
By Winnipeg Free Press December 16, 2025
click to enlarge as PDF
By Björn E. Meinhardt December 16, 2025
Weihnachten soll eine freudige Zeit sein; eine Zeit, die man mit der Familie verbringt. Aber nicht jeder teilt diese Ansicht. Ziemlich oft kann die Vorweihnachtszeit – richtiger und besser Advent genannt – eine sehr stressvolle Angelegenheit sein. Wer zudem einen Angehörigen verloren hat, fühlt vielleicht etwas Wehmut (Stichwort blue Christmas). Und wer einen wirtschaftlichen Engpass durchmacht, kann sich wohl nicht das passende Geschenk für jemand anderen leisten. Auf eine sehr einfühlsame Weise behandelt auch der Autor Erich Kästner Weihnachtssorgen in dem Kinderbuch „Das fliegende Klassenzimmer“ (1933 veröffentlicht) – ein Buch, das die Themen Mut und Freundschaft von Schülern in einem Internat behandelt. Am Ende der Erzählung bekommen wir mit, wie sich die Schüler auf die bevorstehenden Weihnachtsferien freuen. Bis auf zwei Schüler würden alle nach Hause fahren. Der eine war Johnny Trotz, dessen Adoptivvater sich als Kapitän auf der See aufhielt und folglich oft nicht zu Hause war. Der andere war Martin Thaler, der Klassenprimus, dessen Eltern arbeitslos waren – wohl als Folge der Depression – und ihm die Zugfahrt nach Hause nicht bezahlen konnten. Natürlich war er darüber traurig und zog sich in seinem Kummer zurück. Der unter den Schülern sehr beliebte Lehrer Dr. Bökh (sein Spitzname war Justus, „der Gerechte“) fand Martin und wollte wissen, warum er so traurig war. Er gab ihm dann etwas Geld, genug, um auch die Rückreise bezahlen zu können, und ein paar kleine Geschenke für seine Eltern zu kaufen. Als Martin dann am Bahnhof seine Fahrkarte nach Hermsdorf kaufte, wollte der Beamte wissen, warum er sich denn so freute, woraufhin er antwortete: „Weil Weihnachten ist.“ In der nächsten Szene befinden wir uns dann im Wohnzimmer von Martins Eltern in Hermsdorf. Alle Häuser in der Nachbarschaft sind mit Weihnachtsbeleuchtung ausgestattet. Nur nicht das Haus der Thalers; es blieb dunkel. In ihren Gedanken waren die Eltern bei ihrem Sohn und fragten sich, was er denn so alleine in der Schule machte. Doch plötzlich klopfte es an der Tür. Sie waren etwas verwirrt, denn sie erwarteten niemand zu Besuch. Zögerlich gingen sie zur Tür, öffneten sie und konnten ihren Augen nicht trauen: vor ihnen stand ihr Sohn Martin! Selbst Herr Thaler war so gerührt, dass seine „Augen … je eine Träne (riskierten)“. Und in seiner Freude konnte Martin nur ein „Das Geld für die Rückfahrkarte hab ich auch“ herausbringen. Erich Kästner fasst das unverhoffte Weihnachtsglück folgendermaßen zusammenfassen: „Es war, genau genommen, ein Heiliger Abend, wie er sich schöner gar nicht ausdenken läßt.“ Es hat also allen Anschein, dass Weihnachten und Familie untrennbar zusammen gehören. Es scheint, dass es keinen anderen Feiertag gibt, der so eng mit Familie verbunden ist. — Björn E. Meinhardt
By Office Admin December 16, 2025
Members of the GCC board received MLA Jennifer Chen’s commemorative certificate on November 12. From left to right: Axel Buerkle, Esther Toews, Erna Wiens, Lars Richter, Jennifer Chen, Carola Lange, Ralf Klenke,
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From the President
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German Film Screening with many guests
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The German speaking community gathered at Cinemateque for our annual movie screening on October 20.