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Christkindlmarkt

Bitte hier klicken für das Programm des Christkindlmarkts 2016.

Eine alte deutsche Tradition der Adventszeit erfreut Ihre Sinne und wärmt Ihre Herzen. Lokale Künstler, deutsche Importe, Backwaren nach deutschen Rezepten, Unterhaltung und vieles mehr finden Sie hier.

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Die Geschichte des berühmten deutschen Weihnachtsmarktes.

An vielen Orten wird auch heute noch im deutsch-sprachigen Raum in der Vorweihnachtszeit (Advent) ein Weihnachtsmarkt abgehalten (je nach lokaler Tradition auch Christkindlesmarkt, Christkindlesmarkt, Christkindlmarkt, Adventmarkt oder Glühweinmarkt genannt).

Die Weihnachtsmärkte gehen zurück auf mittelalterliche Verkaufsmessen und - häufig eintägige - Märkte, die den Bürgern von Städten und Burgen zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit gaben, sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Die ersten Weihnachtsmärkte verzeichnete man im deutsch-sprachigen Raum im 12. Jahrhundert und seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Märkte zu einem festen Element des vorweihnachtlichen Brauchtums. Zum eigentlichen Weihnachtsfest sind die meisten Weihnachtsmärkte bereits wieder geschlossen.

Ein typischer Weihnachtsmarkt besteht aus zahlreichen Verkaufsständen auf den Straßen und Plätzen eines Ortes, oft vor historischer und publikumswirksamer Kulisse. Es werden weihnachtliche Backwaren und regionale Spezialitäten wie Printen, Lebkuchen, Berliner Pfannkuchen, Spekulatius, Christstollen, diverse Süßigkeiten wie Schokoladenfiguren, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, heiße Maronen und warme Speisen angeboten. Zum Angebot gehören auch warme Getränke, wie Glühwein (daher auch der Name „Glühmarkt“), Feuerzangenbowle, sowie Glühmost und Punsch (in Österreich) zum Durchwärmen ausgeschenkt, aber auch andere Getränke wie Weihnachtsbock (ein besonders gehaltvolles Bier)

Regelmäßig findet man auf einem Weihnachtsmarkt Verkaufsstände für Weihnachtsartikel oder Schmuck für den Christbaum, wie Glaskugeln, Adventssterne, Lametta oder kunsthandwerkliche Weihnachtsartikel, wie Krippen, Erzgebirgischer Schwibbogen oder Räucherfiguren. Zu den meisten Weihnachtsmärkten gehört zudem ein künstlerisches oder kulturelles Rahmenprogramm. Für die Kinder erscheint der Nikolaus mit seinen Helfern, der Weihnachtsmann oder das Christkind und teilt kleine Geschenke aus. Gelegentlich werden Weihnachtskrippen oder andere Figurengruppen aufgestellt (z. B. Szenen aus Märchen). Auf manchen Weihnachtsmärkten werden auch lebende Krippen aufgestellt, mit echten Schafen, Eseln und Ziegen. Auf geeigneten Bühnen, z. B. dem Balkon eines Rathauses, werden Krippenspiele oder weihnachtliche Konzerte aufgeführt.

Seinen besonderen Reiz erlangt der Weihnachtsmarkt meist durch einen großen Weihnachtsbaum und die festliche Beleuchtung, die im Kontrast zur früh einsetzenden Dunkelheit stehen.

Seit 1985 werden vom Deutsch-Kanadischen Kongress mittels ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit alljährlich Christkindlmärkte durchgeführt, einerseits zum Erhalt deutscher Traditionen, andererseits um damit Gelder zu erwirtschaften, mit denen das ganze Jahr über kulturelle Vorhaben und Ereignisse in Manitoba wirtschaftlich unterstützt werden.

So vergibt der German-Canadian Congress z.B. regelmäßig Begabten-Studien-Stipendien, bezahlt Zuschüsse für Studienreisen, unterstützt auch die Deutsche Schule und andere Ausbildungsgänge, die im Zusammenhang mit der deutschen Sprache und/oder Kultur stehen.

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